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Schnarchwelt |
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Weltweit besser
schlafen ohne Schnarchen
Schnarchen, Schlaflosigkeit,
Tagesschläfrigkeit - überall auf der
Welt leiden Menschen unter
Schlafstörungen. Doch nur wenige
holen sich professionellen Rat. Die
World Association of Sleep Medicine
(WASM) will diesen Zustand beenden.
Erstmals soll ein internationales
Netzwerk für schlafmedizinisch
tätige Ärzte und Wissenschaftler
verschiedener Fachrichtungen
geschaffen werden. Überall auf der
Welt will die WASM medizinische
Fachkräfte und die breite
Öffentlichkeit über die Bedeutung
von Schlafstörungen aufklären.
Mit dem Gründungskongress der WASM
im Berliner Congress Center begeben
sich rund 550 Schlafexperten aus
aller Welt mit einem großen Schritt
auf diesen Weg. Erklärtes Ziel der
angereisten Fachleute ist es, die
schlafmedizinische Behandlung
international zu standardisieren.
Schwerpunktmäßig werden neue
medizinische Therapien zum so
genannten "Restless Legs Syndrom"
und zu schlafbezogenen Atemstörungen
diskutiert.
Die Themen der rund 400 Workshops
und Symposien reichen von
Schlaflosigkeit bei Schichtarbeitern
bis hin zum Einfluss des sozialen
Status auf die Dauer des Schlafes.
Dabei werden erstmals die
unterschiedlichsten medizinischen
Bereiche, die mit dem Thema
Schlafstörung befasst sind,
zusammengeführt. So haben sich auch
viele schlafmedizinisch tätige
Kinder- und Zahnärzte angemeldet, um
sich mit ihren Kollegen der anderen
Fachrichtungen auszutauschen.
Der Präsident der WASM, Professor
Sudhansu Chokroverty, hofft vor
allem darauf, dass das Thema
Schlafstörung zukünftig auch in den
asiatischen und afrikanischen
Ländern verstärkt wahrgenommen wird:
"In Europa und den USA machen
Grundlagen- und klinische Forschung
bereits seit Jahren große
Fortschritte. Nun müssen wir den
Dialog von Wissenschaft und Praxis
auch weltweit vorantreiben, um unser
Ziel "Advancing Sleep Health
Worldwide" zu erreichen." |
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