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Schnarchwelt |
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Getrennte
Schlafzimmer sind "in"
Online-Umfrage von Parship zeigt:
Gemeinsames Bett ist keine
Voraussetzung für eine harmonische
Partnerschaft
Wer ungern seine Bettdecke teilt,
darf aufatmen. Die Zeiten, in denen
das Thema „getrennte Schlafzimmer“
für Kopfschütteln und Unverständnis
gesorgt hat, sind vorbei. Parship,
Deutschlands und Europas führende
Online-Partneragentur für
langfristige Beziehungen, hat eine
Online-Befragung unter knapp 1.000
deutschen Singles durchgeführt. Die
Ergebnisse zeigen: Der Wunsch,
alleine zu schlafen, ist weitgehend
akzeptiert.
Eine Partnerschaft kann durchaus
auch ohne gemeinsame Nachtruhe
harmonisch sein. Dieser Meinung sind
knapp 43 Prozent der deutschen
Single-Frauen und rund 34 Prozent
der Single-Männer. Für rund 40
Prozent der Befragten gehört das
Einschlafen neben dem Partner
einfach dazu. Aber nur etwa fünf
Prozent der weiblichen und elf
Prozent der männlichen Singles sehen
getrennte Schlafzimmer als Zeichen
von Distanz und einem „wenig
liebevollen“ Umgang miteinander.
Erlaubt ist, was gefällt
Für Parship Single-Experte und Autor
Eric Hegmann zeigen diese
Ergebnisse, dass sich
Partnerschaften heutzutage zunehmend
von Zwängen des klassischen
Beziehungsmodells befreien. „Das
gemeinsame Schlafzimmer ist
heutzutage kein Muss mehr. Erlaubt
ist, was glücklich macht – niemand
wird heutzutage noch gezwungen,
nachts lautes Schnarchen zu
ertragen. Wenn beide Partner alleine
besser zur Ruhe kommen, können
getrennte Schlafzimmer die Beziehung
durchaus positiv beeinflussen.
Wichtig dafür ist der gegenseitige
Respekt vor vielleicht
unterschiedlichem Nähe- und
Distanzwunsch.“ Offen für getrennte
Betten sind vor allem die
Single-Frauen. Die Anzahl der
weiblichen Befragten, die alleine
Schlafen grundsätzlich akzeptieren,
ist um rund zehn Prozent höher als
die der Männlichen.
Zahlen des Tages / Schlafen
- Jeder vierte Mann unter 60 Jahren
schnarcht, mit zunehmenden Alter
steigt die Quote deutlich
- 30 Prozent der deutschen
Bevölkerung leiden unter
Schlafstörungen
- Durchschnittlich verbringt der
Mensch ein Drittel seines Lebens mit
Schlafen
- Erwachsene benötigen täglich etwa
8 Stunden Schlaf. Nach dem 50.
Lebensjahr sinkt das Schlafbedürfnis
unter 6 Stunden pro Tag
- Im Vergleich verschlafen Katzen
täglich durchschnittlich 13 Stunden,
Giraffen kommen dagegen mit knapp 2
Stunden aus
- Den Weltrekord im Wachbleiben hält
der Amerikaner Randy Gardner mit 264
Stunden (11 Tage) ohne Schlaf |
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